Wir sind den letzten Weg gegangen

 

Mairangi Gheilana

 

*08.09.2004

 

† 05.10.2018

 

 

 

Vor ca. 10 Tagen schwollen Gheilas Lymphknoten an, begleitet von etwas Nasenausfluss. Ich fuhr mit Ömchen zu Gabi (der Tierärztin unseres Vertrauens). Sie verordnete ihr ein Antibiotikum und signalisierte uns, da der Lymphknoten sich auf der rechten Kieferseite kontinuierlich vergrößerte, nichts Gutes. Für letzten Donnerstag vereinbarten wir einen Röntgentermin. Diese haben wir nicht mehr wahrnehmen dürfen. Das „Ding“ vergrößerte sich so rasant, Blut floss aus ihrem rechten Nasenloch und Gheila wurde zunehmend schwächer.

 

 

Nachdem ich gestern Morgen mit Gheila bei herrlichem Sonnenschein die letzte Runde über das Hofgelände gegangen bin, habe ich sie in meinen Armen einschlafen lassen.

 

 

Der Entschluss ist mir so sehr schwergefallen, da sie mental immer noch fit war und ihre Augen mir deuteten: „Ich werde weiter kämpfen“. Uns war klar, dass sie diesen Kampf verlieren würde. Diese Niederlage, mit allem was dazugehört, wollten wir ihr ersparen.

 

 

 

Trost schenkt uns der Gedanke, dass sie nun keine Schmerzen mehr erleiden muss und am Ende des Regenbogens von Schalom, Max, ihrem geliebten Pino und ihren vor ihr gegangenen Kinder empfangen wird.

 

 

Letzte Woche erreichte uns die traurige Nachricht, dass „Willi“ Gheilanas Ujamaa Adonis ebenfalls mit 11,5 Jahren seine letzte Reise angetreten hat. Anja und Stephan wollten sonntags in Urlaub fahren und sind am Samstagmorgen in die Tierklinik gefahren. Was für sie nach Rückenschmerzen aussah stellte sich nach dem Röntgen als zwei kleine und einen großen Tumor heraus. Der große Tumor in der Milz drohte zu platzen. Auf Anraten der Tierärztin haben sie Willi nicht mehr wacht werden lassen.

 

 

 

Wir trauern mit Anja und Stephan um ihren treuen Begleiter.

 

„ Seelenhunde…

 

hat sie jemand genannt…

 

jene Hunde die es nur einmal gibt im Leben…

 

jene Hunde die wie Schatten waren…

 

wie die Luft zum Atmen…

 

jene Hunde die uns ohne Worte verstanden…

 

 

 

Seelenhunde sterben nie…."

aus „der kleine Prinz“